|
20. April 2005
20 Uhr Frankfurt/Main FH Frankfurt Café Kurzschlusz Kleiststr. 5
Vortrag und Diskussion mit Thomas Becker
Eine Veranstaltung des Bündnis Regime Change Frankfurt
Anlässlich des "Wirtschaftstages Iran" der IHK Frankfurt am 21. April 2005
Lesen Sie hierzu bitte die Presseerklärung der
Zionistischen Organisation Frankfurt und den Demonstrationsaufruf der Arbeiterkommunistischen Partei Irans: Microsoft Word Dokument
Der Vortrag wurde ohne Manuskript gehalten, es stehen nur Notizen zur Verfügung, die den Wortlaut nciht wiedergeben:
Microsoft Word Dokument |
Der Iran und die Bombe Veranstaltungsankündigung Seit 2003 versuchen Europa und die Vereinten Nationen, den Iran mit diplomatischen Mitteln davon abzubringen, sich mit Atomraketen zu bewaffnen. Die geistlichen Führer und die Revolutionswächter, die den Iran mit den Regeln der Sharia beherrschen und entschlossen sind, die Bombe zu bauen, haben die verschwendete Zeit für sich zu nutzen gewußt: Die Arbeiten an den Anlagen zur Anreicherung von Uran und Plutonium und die Produktion von Raketen sind inzwischen so weit fortgeschritten, daß der Iran wahrscheinlich in den nächsten ein bis drei Jahren über die ersten Atomwaffen verfügen wird, sofern ihn niemand daran hindert. Während Israel und auch die USA bereits mehrfach klarstellten, daß sie nicht gewillt sind, den Aufstieg Irans zur Atommacht hinzunehmen, schlug die EU einen gänzlich anderen Weg ein: Angeführt von Deutschland und Frankreich versucht sich die EU in einem mal "kritischen" mal "kulturellen Dialog" mit den Mullahs, mit einem Regime, welches immer wieder betont, daß es gewillt ist, Israel auszulöschen. Unter allen Umständen soll eine militärische Intervention verhindert werden. Die EU schlägt aus der Krise politisches Kapital: Sie präsentiert sich gegenüber dem Iran als verläßlicher Partner, indem sie sich deutlich von den Drohungen der USA distanziert; dadurch erscheint sie auch anderen auf blutiger Unterdrückung beruhenden Regimes im Mittleren Osten als pazifistischer und damit besser geeignet, die Kontinuität der eigenen Herrschaftsführung zu garantieren. |