Alle Texte, Themen und Vorträge im Überblick
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Die Texte
2010
Seine militärische Niederlage wird die Aussichtslosigkeit des internationalen islamischen Terrorismus erweisen
31. Januar 2010
Alle Diskussion um den Zeitpunkt eines Truppenabzugs, Aussteigerprogramme für die Taliban oder ein Missverhältnis zwischen den zivilen und militärischen Teilen des Afghanistan-Einsatzes zeugen entweder von einer so verheerenden Verwirrung über den Sinn des Einsatzes bei den dafür verantwortlichen Regierungen...
Die Iran-Politik Barack Obamas hat ihren Zweck erfüllt, wenn sie ihre Zwecklosigkeit demonstriert hat
12. Januar 2010
Wenn Politik die Kunst sein soll, die öffentliche Meinung zu manipulieren, konnte Barack Obama damit rechnen, dass seine „Politik der ausgestreckten Hand” in Teheran als Angebot aufgefasst würde, das man nicht ausschlagen und in das man nicht einschlagen durfte...
2009
Warum die linken Nazi-Zentren in Bielefeld nicht geschlossen werden
24. November 2009
Dieselben Rotznasen, die kein Buch lesen und keinen Brief schreiben können, sich aber allemal einbilden, sie hätten mehr zu melden als ein Professor, überall mitreden wollen, aber nie zuhören...
Zwischen den Fronten der internationalen Gemeinschaft und des Islams
12. August 2009
Das Schiff und seine Mannschaft wurden mit Maschinengewehren und Panzerfäusten beschossen. Doch der Kommandeur der Security des Schiffes, ein ehemaliger Soldat der Royal Navy, konterte den Angriff, indem er die Piratenboote mittels eines...
Über eine anti-zionistische Ausstellung linksdeutscher Anti-Rassisten in Bielefeld
7. Mai 2009
Statt, wie im Januar, in der Einkaufszone gegen Juden, Kindermörder und den Holocaust in Gaza zu protestieren, und damit die krisenverschüchterten Konsumenten noch mehr zu erschrecken, versucht die anti-zionistische Gemeinde sich jetzt auf geeignetere Weise bei den Bielefeldern einzuschleimen...
Wie Amerika den Krieg gegen Taliban und Al Qaeda nicht gewinnen und nicht verlieren will
19. März 2009
Hat Amerika den Krieg in Afghanistan und überhaupt den Glauben daran verloren, den internationalen islamischen Terrorismus noch besiegen zu können? Nein, Barack Obama hat nicht gesagt, was man in den Kommandozentralen von Taliban und Al Qaeda im pakistanischen Hinterland und in den Büros deutscher Nachrichtenredaktionen und des Auswärtigen Amts gehört zu haben meint...
2008
Eine erfolgreiche militärische Offensive gegen die FARC hat die Spirale der Gewalt in Kolumbien durchbrochen
5. Oktober 2008
So scheint es nicht mehr unmöglich, dass Gabriel García Márquez’ tragische Prophezeiung, wonach Kolumbien dereinst von der jahrhundertealten Gewalt und dem Sturm seiner einsamen Leidenschaften und unverstandenen Sehnsüchte hinweggefegt wird, sich schließlich doch nicht erfüllt...
Aus der Provinz Kosovo ist über Nacht ein Staat geworden. Sein Begriff liegt noch im Dunkeln.
23. April 2008
Nach „allgemeinem Völkerrecht“ kann man sich also ganz unbefangen aussuchen, wie man die Anerkennung der Volksrepublik begründen will, nur mit „effektiver Herrschaftsgewalt“ oder mit einem „echten Recht auf Sezession“, das sich dann aus einem in Szene gesetzten Völkermord herleiten ließe
2007
Die türkische Armee bekämpft mit der PKK zugleich den kurdischen Separatismus im Norden Iraks
19. Dezember 2007
Für einen Augenblick mochte es scheinen, daß das von der PKK herbeiprovozierte Szenario doch noch seinen Lauf nehme: es hagelte Proteste von Massoud Barzani, dem irakischen Kurden-Führer, der irakischen Regierung, der amtierenden portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft und aus dem Büro Kofi Annans, des UN-Generalsekretärs. Dafür hatte die Türkei jetzt Rückendeckung durch die USA...
Als der iranische Präsident die Deutschen für eine historische Mission begeistern wollte
3. Oktober 2007
„Das ist die Aufforderung aller göttlicher Propheten von Adam bis Noah, Abraham, Moses, Jesus Christus und Mohammed... Wenn sie der Aufforderung folgen, sind sie gerettet...“ (Mahmoud Ahmadinejad an Angela Mekrkel) - Beitrag zu dem Buch: Der Iran - Analyse einer islamischen Republik und ihrer europäischen Verbündeten - Stephan Grigat/Simone Dinah Hartmann (Hrsg.) - 2008 Studienverlag Insbruck...
Amerika gibt die Idee einer demokratischen Revolution in Irak noch nicht auf
5. August 2007
Noch konnte man sich nicht sicher sein, ob all dies auf einen baldigen Rückzug Amerikas, ein mögliches Desaster hinauslaufen würde, oder auf eine baldige Ausweitung des Krieges, einen Angriff gegen Iran. Sicher war nur, daß die Europäer keine 300000 Soldaten auf die Beine stellen würden, um ihrem Nato-Partner, dem sie am 11. September 2001 ihren Beistand versichert hatten, beiseite zu stehen...
Wie Dialog und Versöhnung den Terror kultivieren – und dadurch Unfrieden stiften – zeigt sich auch in Mogadishu
2. April 2007
Am Heiligabend des Jahres 2006 verkündeten die Nachrichtenagenturen die frohe Botschaft: Äthiopische Truppen waren in das benachbarte Somalia eingedrungen und auf dem Vormarsch Richtung Mogadishu, um die dort ein halbes Jahr zuvor installierte Shariakratie zu stürzen...
2006
Und was der deutsche ISAF-Beitrag nicht dazu beiträgt
30. Oktober 2006
Regierungen wie die britische, kanadische oder niederländische, die der in der Bevölkerung populären Forderung nach einem sofortigen Truppenabzug bislang widerstehen, könnten auch noch der (deutschen, spanischen) Ideologie verfallen, wonach man sich nur aus allem heraushalten muß, um sich dem zu entziehen, was da komme. Die Deutschen sind auch in Afghanistan das schlechte Vorbild, das, wenn es Schule machte, die ganze Mission zum Scheitern bringen könnte...
Eine schwächliche Machtdemonstration unter deutscher Führung
6. Juni 2006
Es geht also um die DRC, um Stabilität, Demokratie und Frieden? Nur wie diese hochgehängten Ziele mit einer so tiefgelegten Mission, wie also der erklärte Zweck mit den tatsächlich eingesetzten Mitteln in Verbindung stehen könnte, darüber staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich...
Interview
February 13, 2006
The anti-Germans are not a political party, not an organisation with identity cards, not a uniform collective at all. Instead they are individuals connected through their criticism of German ideology...
Wie die „Internationale Gemeinschaft“ einen Serienmörder überführt
8. Januar 2006
Jetzt muß man hoffen, daß ein anderer Albtraum nicht Wirklichkeit wird: daß nach dem Verbrecherregime Assads ein Bündnis aus Verrätern und Islamisten in Damaskus herrscht...
2005
Fragt sich nur wann
4. Oktober 2005
"Für uns stellt sich das Problem so, daß entweder die Welt Iran angreift, bevor es zu spät ist, oder wir alle die Konsequenzen noch zu spüren bekommen" (Yuval Steinitz)...
Nach der Präsidentenwahl im Juni sucht Teheran die Konfrontation mit dem Westen
28. September 2005
Eine Kapitulation, die Aufgabe seines Atomwaffenprogramms, in erster Linie der Urananreicherung, scheint für Iran nicht in Frage zu kommen, schon gar nicht seit die neuen Revolutionäre in Teheran regieren...
Es gibt ein ruhiges Hinterland
27. Juni 2005
Wer den Mitarbeitern des Bundesamts für Verfassungsschutz einen gewissen,
berufsbedingten Alarmismus unterstellen wollte, säße einem Vorurteil auf –
jedenfalls sofern es darum geht, welche Gefährlichkeit die Beamten dem
Islamismus in Deutschland beimesses. Von der von den Islamisten selbst und
ihren multikulturell geschulten Verharmlosern in Staat und Gesellschaft
behaupteten „Islamophobie“ findet sich in den von den Staatsschützern alljährlich
abgelieferten Lagebeurteilungen jedenfalls nicht die geringste Spur...
Die doppelte Gewalt von demokratischer Revolution und Krieg gegen den Terror hat den Libanon erfaßt
3. Mai 2005
Die Explosion eines mit Sprengstoff vollbeladenen Kleintransporters, einer Tonne TNT, zerfetzte am 14. Februar 2005 den Autokonvoi des ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri...
2004
Die Irrwege eines amerikanischen Demokraten
10. Dezember 2004
Von proamerikanischen Autoren, das meint solche, die im Krieg gegen den Terror auf der richtigen Seite stehen, werden häufig die 'Erfolge' der Nato-Intervention in Bosnien oder Kosovo hervorgehoben, um die Bedenken ihrer Kritiker, die heutigen Kriegsgegner, mit denen man sich damals einig wußte, zu zerstreuen
Über die Gründe und Abgründe der Wut deutscher Arbeiter und Arbeitsloser
13. September 2004
Als Maßnahme zur "Ausrottung der Faulenzerei, Ausschweifung und romantischen Freiheitsduselei", zur "Minderung der Armentaxe, Förderung des Geistes der Industrie und Herabdrückung des Arbeitspreises" phantasiert das aufstrebende Kapital im Jahre 1770: solche Arbeiter, die der öffentlichen Wohltätigkeit anheimfallen, einzusperren...
Die europäische Diplomatie hat ihr Scheitern und Racheakte gegen Israel und Amerika gleich einkalkuliert
3. August 2004
Der bisherige Verlauf des Kriegs gegen den Terror, der Verlust Afghanistans und des Irak, drängt den Iran in die Rolle einer letzten mächtigen Bastion des Jihad, in das Zentrum des Terrors und seiner Bekämpfung. Der Iran ist ein legitimes Ziel im Krieg gegen den Terror. Amerika wird sicher nicht darauf warten, bis sich seine Herrscher mit Atomraketen bewaffnet haben...
Wie Europa die iranische Atombombe zu verstecken versucht
10. April 2004
Bisher haben die Europäer mit ihrem unkritischen Dialog nur dafür gesorgt, das iranische Regime von amerikanischem Druck zu entlasten. Der politische Spielraum, den sie ihm dadurch verschafften, ermöglichte die Entwicklung der iranischen Atombombe...
denn sie wissen nicht was sie tun
3. April 2004
Ein Stoßgebet an den kleinen Mann und seine linken Freunde, als Flugschrift verteilt anläßlich der deutschen und europäischen Proteste gegen den so genannten Sozialkahlschlag...
und die heimlich-unheimliche Lust an der Gegenaufklärung
8. Februar 2004
Das Leben des Menschen scheint kurz und unerheblich, seitdem „die Aufklärung“ ihm zuerst die Leiter hinauf ins ewige Himmelsreich verstellt hat, dann aber das Versprechen, dafür den „Himmel auf Erden“ einzurichten, nicht eingelöst wurde...
2003
Eine unfrohe Botschaft zum Weihnachtsfest
Weihnachten 2003
Wir Kommunisten kritisieren nicht die Kommerzialisierung des Weihnachtsfests, weil sie die "wahre" Idee des Festes der "Liebe", der "Familie", des "Friedens", der "Besinnung" usw. verdränge und herabwürdige. Wir kritisieren diese Ideen selbst...
und die Notwendigkeit und Unmöglichkeit des Kommunismus
30. Oktober 2003
Heute scheint der Proletarier nicht mehr so pfiffig, wie ihm vor 150 Jahren unterstellt, um solch eine Sprache zu sprechen oder auch nur zu verstehen. Er meint jetzt, er habe mehr zu verlieren als seine Ketten, deren Existenz er aber gleichfalls leugnet...
und die Gewalt werdende Aufklärung
1. September 2003
Die Angst vor dem Tod und dem Leben, das als allgemeines durch die unendliche Folge der Hervorbringung und Vernichtung des einzelnen sich reproduziert, ist nicht ursprünglich das Produkt eines aufgeklärten Geistes, der sich seiner Einsamkeit bewußt würde...
Es gibt keine Gerechtigkeit inmitten des Unrechts der Herrschaft
18. Juni 2003
Mehr als jede andere Spezies auf dem Erdenball gilt der Deutsche als eingefleischter Arbeiter. Als läge ihm die Tüchtigkeit als quasi natürlicher Charakterzug im Blut, scheint ihm die Freude an der Anstrengung als solcher - gleichgültig gegen jeden Inhalt seiner Verrichtungen...
Rede auf der Kundgebung anläßlich der Buchvorstellung Jürgen W. Möllemanns am 6. Mai 2003 im Boulevard, Bielefeld
6. Mai 2003
Jürgen Möllemanns "Jungfernrede" im Bundestag, so erzählt er auf den ersten beiden Seiten seines Buchs, war eine "flammende Rede gegen den Krieg der USA in Vietnam". Ihn allein deshalb schon als Brandstifter zu bezeichnen wäre sicher zu billig...
2002
Eine Koalition gegen den weltweiten Terror könnte auch den tschetschenischen Islamismus in die Schranken weisen
15. Dezember 2002
Zwar scheute die deutsche Öffentlichkeit niemals keine Mühe, in ihrer Agitation für die weltweite Intifada auch den tschetschenischen Islamismus als Zuflucht der Verzweifelten darzustellen, so als ginge es um das Verständnis einer rückfälligen Gruppe Anonymer Alkoholiker...
Die Ideologie des Internationalen Strafgerichtshofes und seine Profiteure
14. August 2002
Der Internationale Strafgerichtshof ist gegenwärtig der letzte Schrei der mittlerweile global vernetzten Weltverbesserer, von Amnesty International und PLO über die Vereinten Nationen und die Europäische Union bis zum Auswärtigen Amt in Berlin...
23. Mai 2002
Einige Vorfälle der vergangenen Wochen in Bielefeld und Detmold, die im Zusammenhang mit der Diskussion über die aktuelle Krise im Nahen Osten stehen, veranlassen uns zu diesem Offenen Brief...
Antiamerikanismus und Antizionismus im Mittelpunkt deutscher Selbstbehauptung
28. April 2002
War noch Hitlers Ansicht Amerikas zunächst zwiespältig, fasziniert durch die "unerhörte innere Kraft dieses Staates", aus der er eine "neue Herrin der Welt" emporsteigen sah, in der er zugleich schon "den Juden" als den "Regenten der Börsenkräfte der amerikanischen Union" erspähte...
Ein Rundschreiben an die linke Szene und die Presse in Bielefeld
19. April 2002
Mit der faschistischen Parole "Wache auf Europa" wurde für den 9. April zu einer antiisraelischen und antiamerikanischen Demonstration in der Bielefelder Innenstadt aufgerufen...
Vorlage für eine Diskussion über den Begriff des Faschismus in einer linken Gruppe in Bielefeld
11. März 2002
Der Faschismus ist die Reaktion der bürgerlichen Gesellschaft gegen die bürgerliche Gesellschaft, ihre Selbsterhaltung durch ihre Selbstzerstörung, ihr Ausweg in die Ausweglosigkeit oder ihr Selbstmord...
2001
Deutschlands "kritische Solidarität" mit Amerika im Krieg gegen Al Qaeda und Taliban
31. Dezember 2001
Solidatität hin oder her, die Bundeswehr wurde für den Krieg gegen die Taliban nicht gebraucht... Um diese Demütigung auszugleichen, hatte sich Deutschland schon im Vorfeld auf eine Kritik der amerikanischen Kriegsführung konzentriert...
6. November 2001
"Ich bin mir sicher, daß wir nach Abchasien zurückkehren werden, und das wird sehr bald geschehen. Wir haben jetzt die Möglichkeiten und die internationale Unterstützung. Wir sind dem Sieg näher als jemals zuvor."...
Auf die Angriffe albanischer Faschisten aus der Provinz
16. Mai 2001
An diesem 8. Mai, "dem bedeutendsten Feiertag der modernen Zeit", wie der russische Ministerpräsident ihn nannte, konnte es fast so scheinen, als sei die mazedonische Militäroffensive gegen die UCK schon eine Folge des Aufrufs Vladimir Putins gewesen, der zeitgleich in Moskau den Kampf gegen den Faschismus beschwor
Über das historische Drama ungebrauchter Mehrarbeit/Ausrottung um der Ausrottung willen
19. April 2001
"Zunächst" ist die Arbeit "ein Prozeß zwischen Mensch und Natur, ein Prozeß, worin der Mensch seinen Stoffwechsel mit der Natur durch seine eigne Tat vermittelt, regelt und kontrolliert. Er tritt dem Naturstoff selbst als eine Naturmacht gegenüber. Die seiner Leiblichkeit angehörigen Naturkräfte, Arme und Beine, Kopf und Hand, setzt er in Bewegung, um sich den Naturstoff in einer für sein eignes Leben brauchbaren Form anzueignen"...
2000
Erklärung zum Bielefelder Aktionstag gegen Rassismus und rechte Gewalt
1. Dezember 2000
Kein Wunder daß die Mütter jener jungen Mörder, die ja nicht von ungefähr stolz auf ihre Abstammung sind, meist nichts von dem Treiben ihrer Söhne zu wissen vorgeben: Ist der Kleine denn nicht ganz nach dem Vater geraten...
Nach der Rückeroberung Tschetscheniens durch Rußland wäre Afghanistan das nächste Ziel im unumgänglichen Krieg gegen den Islamismus
16. Juni 2000
Der von tschetschenischen Islamisten vor einem Jahr in Dagestan angezettelte Aufstand ist gescheitert, die übereilig ausgerufene Gottesstaat auch in Tschetschenien passe. Die russischen Streitkräfte waren mit der Zerschlagung der Truppen Bassajevs und Chattabs etwa ebenso lange beschäftigt wie 1998 die jugoslawischen mit der UCK...
Ein Wort zu dem Präsidenten der Ukraine
10. Mai 2000
Die Demokratie bringt die Ukraine auf keinen grünen Zweig, entschied der Präsident zornig - ich schaffe sie ab. Jahrelang schon hatte sich Leonid Kuchma mit widerspenstigen Parlamentsabgeordneten herumgeschlagen...
Wenn Haider ein Demokrat ist, war Hitler dann kein Faschist?
10. April 2000
Während Jörg Haider von der Gemeinschaft europäischer Demokraten ausgeschlossen wird, bemüht sich eine obskure Einheitsfront von Linken aus dem Dschungel von Tradition und Zeitgeist und sonst auf dem genauen Gegenstandpunkt verharrenden marxtreuen Buchstabenanbetern, ihn dort vorsorglich einzuschließen...
Man gab dem Volk Zwangsarbeit und das Volk machte die Drecksarbeit
5. April 2000
"Die Inflation machte Mitteleu-ropa für den Faschismus reif", schrieb der Historiker und Zeit-zeuge Eric Hobsbawm über die Krisenjahre zwischen den ersten beiden Weltkriegen. Die gleiche Wirkung muß der Arbeitslosigkeit zugeschrieben werden...
Beim Einlaß ins Europäische Haus stolpert Lettland über Leichen im Keller
25. Februar 2000
Kriegsverbrecher müssen bestraft werden, egal wie sie sich rechtfertigen, egal woher sie kommen. Das klingt gut. Und Vaira Vike-Freiberga, die Präsidentin Lettlands, ist gut. Denn sie bringt es fertig, vom Holocaust in ihrem Land zu reden, und von der Kollaboration ihrer Landsleute zu schweigen...
Flugblatt zu den Wahlen in Österreich
12. Januar 2000
Haider sei nicht Hitler – mit dieser oberschlauen Feststellung meldet sich die Dummheit zu Wort, um nichts zu sagen. Sagen wollte sie eigentlich: Hitler ist tot – leider – es lebe Haider...
1999
Wie die Nato das häßliche Personal, das sie in Kosovo an die Macht brachte, schönredet
3. November 1999
Nach den "Gefühlen" gefragt, welche die Nato angesichts der Tatsache bewege, daß "die Leute, über die sie normalerweise mit einer gwissen Anerkennung sprechen, einen Mann zu einem ihrer Führer ernannt haben, der in ethnische Säuberungen verwickelt ist", antwortete Jamie Shea: "Wen sie zu ihrem Führer machen, ist ganz und gar deren eigene Angelegenheit"...
Wie Deutschland einen Krieg gewinnt, den es forderte, solange er nicht stattfand, und gegen den es opponiert, seit er begonnen hat
20. Mai 1999
Für den 27. Mai hatte der deutsche Außenminister Diplomaten der Europäischen Union, aus Albanien, Bosnien, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Ungarn, Rumänien, Rußland, Slowenien, der Türkei, Amerika, Kanada und Japan sowie Repräsentanten von Europarat, OSZE, UN, UNHCR, NATO, OECD und WEU zu einer Konferenz auf den Petersberg bei Bonn geladen...
Denn es ist ein europäischer Krieg gegen Amerika
10. Mai 1999
Die folgenschwere Entschlossenheit, mit der Amerika seine Überlegenheit, die niemand bezweifeln kann, durch einen Sieg gegen Jugoslawien beweisen will, wird in Deutschland schon von schallendem Gelächter begleitet. Denn Schröder, Scharping und Fischer, die selbst den Krieg mit immer kühner überzeichneten Feindbildern anheizen, während die Öffentlichkeit gleichzeitig mit großspurigen Verhandlungsinitiativen getäuscht wird, gewinnen politisch jeden Tag, den Clinton, Cohen und Albright militärisch verlieren...
Über die Befreiungsarmee Kosovos und ihre Freunde in Deutschland
23. April 1999
Nach ihren schweren Niederlagen im Kosovo bereitete sich die UCK im April 1999 auf eine neue Offensive vom Norden Albaniens her vor. Gleichzeitig landeten am 21. April die ersten amerikanischen Kampfhubschauber in Tirana. Schon seit Beginn des Luftkrieges gegen Jugoslawien bediente sich die Nato der UCK als Informationsquelle. Jetzt ging es um ihre Verwendung als Nato-Bodentruppe...
Jungle World Dossier zum Kosovo-Krieg
14. April 1999
Mit Beiträgen von Matthias Küntzel, Klaus Thörner und Thomas Becker
Wie Amerika sich widerwillig auf einen Stellvertreterkrieg in Europa vorbereitet
9. März 1999
Die mit der Gnade der späten Geburt aufgewachsenen Generationen hatten sich schon an eine Welt gewöhnt, in der sich - wenn überhaupt - alles in längst geregelten Bahnen verändern würde: mehr Fernseher, mehr Kalorien, wechselnde Moden und mehr Demokratie wagen. So hatten die Deutschen nach dem November 1989 und der Fußballweltmeisterschaft im darauffolgenden Sommer keine Wünsche mehr offen und nannten sich selbst das glücklichste Volk auf der Welt...
Wie aus den stalinistischen Studenten von gestern die heute von der Nato hofierte Befreiungsarmee Kosovos wurde
11. Februar 1999
Für jenen Dorftrottel, den das Abendprogramm des albanischen Fernsehens im Juni vergangenen Jahres als den Sprecher der Kosovo-Befreiungsarmee zur Schau stellte, war die Sache an und für sich schon gelaufen. Vom Anblick dieses Mannes, der den unerschrockenen Helden seines kleinen Volkes, den damals noch geheimnisumwobenen Kämpfern der UCK, die sich mit der selbst von der Nato gefürchteten jugoslawischen Militärmacht angelegt hatten, zum ersten mal ein Gesicht gab...
1998
In Kosovo ersetzt ein Protektorat das staatliche Gewaltmonopol
24. Oktober 1998
Politisches Kalkül und amerikanischer Pragmatismus mögen es gewesen sein, die den Nato-Rat in der Nacht zum 13. Oktober dazu verleiteten, der Bundesrepublik Jugoslawien den Krieg zu erklären und dabei den Willen des Weltsicherheitsrats und die Regeln internationalen Rechts in grober Fahrlässigkeit zu übergehen. Die Erleichterung war groß, als es dann doch nicht dazu kam. Entgegen dem Augenschein legen einige Umstände sogar die Vermutung nahe, daß der angedrohte Militärschlag tatsächlich nie ernsthaft beabsichtigt war...
Die UCK hat die erste Runde gegen die jugoslawische Armee verloren
10. Oktober 1998
Nach monatelangen aber erfolglos gebliebenen Bemühungen, einen Waffenstillstand zwischen den Fronten im Kosovo auszuhandeln, reiste der amerikanische Sonderbotschafter Richard Holbrooke in das Krisengebiet, um sich direkt mit den Leuten zu unterhalten, die er zuvor in aller Öffentlichkeit als Terroristen tituliert hatte...
Die Kosovo-Albaner verwerfen einen amerikanischen Kompromiß und verlieren mit deutscher Kompromißlosigkeit einen Krieg
14. Juni 1998
Wo immer ein Unabhängigkeitskämpfer seine Bereitschaft zur gewaltfreien Konfliktlösung beteuert, ist schon die Drohung parat, er könne auch anders. Vor einem Jahr versicherte Bujar Bukoshi, damals in Bonn, z.Zt. in Genf amtierender "Ministerpräsident" der selbsternannten "Republik Kosovo", jedem, der es nicht wissen wollte, sein Volk würde einen Krieg mit der jugoslawischen Armee dem Weiterleben als Bürger der Serbischen Republik vorziehen...
Die Kosovo-Albaner rufen auf zur letzten Schlacht auf dem Balkan
6. März 1998
Das Faustpfand der Kosovo-Albaner ist ihre wachsende Fähigkeit, die gesamte Region in einen Krieg zu verwickeln. Ihre vor zwei Jahren im deutschen und schweizerischen Exil aufgebaute "Befreiungsarmee" weitete ihren Aktionsradius kontinuierlich aus und hat sich vergangenen Dezember erstmals zu Anschlägen im Nachbarstaat Mazedonien bekannt...
1997
Jungle World Dossier: Links & Rechts, Rechts & Links
3. Dezember 1997
Mit Beiträgen von Thomas Becker, Georg Fülberth, Justus Wertmüller, Jürgen Elsässer und Stefan Ripplinger
Über den Hang zu Gewalt und Aussichtslosigkeit
27. September 1997
Erst als sich der von Horror- und Katastrophenfilmen verwöhnte Westeuropäer sicher war, daß die Gewaltorgien vor seiner Haustür stattfanden – anfangs bedurfte es ungezählter Leitkommentare und einschlägiger Alternativ-Literatur, ihm diese Tatsache einzuhämmern –, begann der Krieg auf dem Balkan seine ehrliche Begeisterung zu wecken...
Außenpolitik am Rande der Europäischen Union
15. August 1997
Die aus der Konkursmasse Jugoslawiens und der Sowjetunion hervorgegangenen Nationen und Natiönchen haben mit den traditionellen europäischen Nationalstaaten nicht mehr viel gemein...
Das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag verurteilt nach deutscher Rechtsinterpretation vom "Völkergefängnis Jugoslawien"
15. Juli 1997
Anfang Juli beendete das für die Verfolgung von Kriegsverbrechern im früheren Jugoslawien zuständige Tribunal in Den Haag sein erstes Verfahren. Es verurteilte den Serben Dusko Tadic zu 20 Jahren Haft...
Mit faschistischen Parolen und nationaler Agitation gwinnt Franjo Tudjman noch einmal die Präsidentenwahl in Kroatien
16. Juni 1997
"Frei, aber nicht fair" seien die Präsidentschaftswahlen am 15. Juni in Kroatien verlaufen. Dieses merkwürdige Ergebnis präsentierten Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Tag nach den Wahlen neugierigen Journalisten in Zagreb...
Interview mit Doris Pack,
Mitglied des christlich-demokratischen Fraktion im Europäischen Parlament
21. Januar 1997
Also zuerst muß ich sagen, daß ich mich über den Auftritt des italienischen Außenministers Lamberto Dini kurz vor Weihnachten in Belgrad sehr geärgert habe. Seine Aufforderung an die friedlichen Demonstranten, die demokratischen Prinzipien zu beachten, waren ebenso fehl am Platz wie die Bemerkung, daß die Opposition "viel zu viel" fordere...
1996
Deutschland setzt auf den Separatismus der Kosovo-Albaner
27. Dezember 1996
Wie jede Krise auf dem Balkan entzweit das Kräftemessen auf den Straßen Belgrads die Hauptstädte der europäischen Großmächte. In London und Paris gilt der serbische Präsident bislang als Garant einer staatlichen Ordnung, die der auch in der Bundesrepublik Jugoslawien virulenten Separatismus widerstehet...
Deutschland macht bei der Währungsunion nur mit, wenn die EU-Partner Waigels Stabilitätspakt unterschreiben
12. Dezember 1996
Wenn die EU-Regierungschefs, die sich an diesem Wochenende in Dublin treffen, wieder keine Einigung über die Modalitäten des seit mehr als einem Jahr umstrittenen Stabilitätspakts erzielen, wird der Zeitplan für die Europäische Währungsunion langsam eng. Eine Entscheidung könnte dann frühestens auf dem nächsten EU-Gipfeltreffen fallen, das für Juni 1997 in Amsterdam angesetzt ist. Ein halbes Jahr später findet bereits die endgültige Auswahl der Länder statt, die - wie im Maastricht-Vertrag vorgesehen - am 1. Januar 1999 die neue europäische Währung einführen werden...
Über die vergeblichen Versuche der europäischen Mächte die nordatlantische Allianz für ihre Zwecke umzufunktionieren
12. Oktober 1996
Die am 5. Dezember 1995 von Präsident Chirac vor dem Nordatlantikrat in Brüssel angekündigte "uneingeschränkte" Rückkehr in die NATO, deren militärische Strukturen Frankreich in den 60er Jahren wegen Differenzen mit den USA verlassen hatte, sollte gleichzeitig den Anspruch der Europäer auf eine stärkere Position im Bündnis untermauern...
Die Propaganda lenkt die Aufmerksamkeit auf die Unterdrückung der Kosovo-Albaner
2. Juli 1996
Im Oktober 1995, während NATO-Bomben den populären Präsidenten der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, in die Knie zwangen, wandte sich Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer an das sich gerade an Militäreinsätze gewöhnende alternative Publikum in Deutschland: Im Kosovo, wo die Serben noch weiter ihr Unwesen trieben, sollten - "vorsorglich" - internationale Truppen stationiert werden...
1995
Zwei Völker verbunden in Wort und Tat
15. September 1995
"Die wahren Ursachen der Spannungen in Europa", erläuterte der damalige Verteidigungsminister und spätere NATO-Generalsekretär Manfred Wörner am 5. Oktober 1986 die außenpolitischen Richtlinien der Kohl-Regierung, seien "die widernatürliche Teilung Europas, die widernatürliche Unterdrückung des Selbstbestimmungsrechts aller Deutschen und der Osteuropäer sowie die Zementierung der Folgen des Zweiten Weltkriegs"...
Über die propagandistische Vorbereitung einer Militärintervention
9. August 1995
Im Sommer 1995 kam die neue deutsche Kriegspropaganda zu ihrem ersten Höhepunkt: Der Bundestag entsendete am 30. Juni die Bundeswehr mit wage definiertem Auftrag in Richtung Jugoslawien. Einen Monat später waren die bereits im Frühjahr mobilisierten Kampfverbände der Luftwaffe vor Ort...
Die zum Scheitern verurteilten Versuche eine gescheiterte UN-Mission zu retten
22. Juli 1995
Während der letzten Bosnien-Krise im Mai/Juni hatten Frankreich und Großbritannien durch die Entsendung einer besser bewaffneten Eingreiftruppe versucht, den Befürwortern eines UN-Abzugs den Wind aus den Segeln zu nehmen...
Nach der erfolglosen Mission Frankreichs und Großbritanniens folgt jetzt die Intervention der USA
8. Juni 1995
Die US-Luftangriffe bei Pale am 25. Mai - ein zwielichtiges Geschenk zu Tito’s Geburtstag - waren der Startschuß für eine neue Runde nordatlantischer Schaukämpfe in Europa. Wie schon vor dem 1. Weltkrieg wird der Balkan zur Arena militärischer Vorgeplänkel...
1993
Über den Gegensatz von staatlichem und privatem Pogrom
10. Januar 1993
Als die deutsche Bürokratie unmittelbar nach der Berufung Adolf Hitlers zum Reichskanzler damit begann, mit antijüdischen Gesetzen und Verordnungen die systematische Ausgrenzung jüdischer BürgerInnen und ihre Vertreibung aus Deutschland einzuleiten, geriet sie in eine Rolle, die sie zur ständigen Improvisation und schließlich zu immer radikaleren Maßnahmen verleitete...
1992
Stimmung für einen neuen deutschen Balkanfeldzug
21. Dezember 1992
Zwei Tage nach dem Rücktritt des Postministers Schwarz-Schilling, der der Bundesregierung "Tatenlosigkeit" angesichts des "Völkermords" in Jugoslawien vorwarf, verlangte Arbeitsminister Norbert Blüm am 16. Dezember 1992 in der Bild-Zeitung nach einer "Weltpolizei, die dazwischenfährt und den Amokläufern in Bosnien die Waffen aus der Hand schlägt"...
Die RAF hängt ihren bewafneten Kampf an den Nagel; leider nicht die Politik
5. Dezember 1992
Stell dir vor es ist Krieg, und niemand geht hin. Mit dem Kampf der RAF, der einst die APO vom Protest zum Widerstand führen sollte, wurde die Wirksamkeit dieser pazifistischen Losung zum ersten mal historisch bezeugt. Die RAF, die davon ausging, ihre bewaffneten Aktionen würden die Wucht eines Bummerangs annehmen, der, erst einmal richtig in Schwung gekommen, mit revolutionärer Spannung geladen zurückkkäme, um das herrschende System mächtig zu erschüttern, wartet bis heute vergebens...
1991
Nazionalistische Umtriebe von Preußen bis zum Balkan
12. Juni 1991
Vor gut einem Jahr wurde das Gebiet um Kaliningrad - bislang militärische Sperrzone - von der sowjetischen Regierung für den Reiseverkehr freigegeben. Auf dieses Ereignis hatte man hier schon gewartet: "Der Freiheitsdrang baltischer Länder greift auch auf Nord-Ostpreußen über" schwärmte ein Stern-Reporter am 9. August 1990 zwischen dickaufgetragenen Naturbildern aus "Königsberg"...
muß es für den Frieden sein
10. Februar 1991
Der "Fuchs" für Frieden und Menschenrechte: "Geheimwaffe gegen Husseins Gift-Terror - Ein deutscher Spezialpanzer kann Hundertausenden am Golf und in Israel das Leben retten." (Quick, 7. Februar 1991)...
1990
Warum Kommunisten keine Sozialisten sein können
9. Oktober 1990
Per Namensgebung ergriff die PDS im Dezember 1989 Partei für die Utopie eines demokratischen Sozialismus. Sie stellte sich damit in den internationalen Zusammenhang einer immer noch durch die Person Gorbatschows repräsentierten reformerischen Alternative, die darin bestehe, den alten Sozialismus mit dem neuen Kapitalismus zu versöhnen...
Die innere und äußere Dynamik der deutschen Wiedervereinigung
2. April 1990
Noch 1985 entsprach die sowjetische Position zu einer deutschen Wiedervereinigung der Einschätzung, daß "die Einverleibung der DDR durch die kapitalistische BRD und eine etappenweise Liquidierung der sozialistischen Ordnung in anderen osteuropäischen Staaten...nur auf dem Wege eines Krieges zu erreichen sein kann"...
1989
Das nationale Bekenntnis als Einfall nach dem Mauerfall
1. Dezember 1989
Über die "Zukunft der Deutschen in Europa" sollte diskutiert werden und mit dem Kürzel "BRDDR" war das Ergebnis schon in dem Einladungsfaltblatt vorweggenommen worden: "die Überwindung der globalen Kleinstaaterei". Mit dieser Einstimmung durch den Juso-Vorständler Ingo Arendt wurde dem das Wort übergeben, der als "Architekt dieser Ost und Entspannungspolitik" und "Komplize der Vernunft" die unangefochtene Autorität auf diesem Gebiet ist. Egon Bahr...
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Die Themen
Seine militärische Niederlage wird die Aussichtslosigkeit des internationalen islamischen Terrorismus erweisen
31. Januar 2010
Alle Diskussion um den Zeitpunkt eines Truppenabzugs, Aussteigerprogramme für die Taliban oder ein Missverhältnis zwischen den zivilen und militärischen Teilen des Afghanistan-Einsatzes zeugen entweder von einer so verheerenden Verwirrung über den Sinn des Einsatzes bei den dafür verantwortlichen Regierungen...
Die türkische Armee bekämpft mit der PKK zugleich den kurdischen Separatismus im Norden Iraks
19. Dezember 2007
Für einen Augenblick mochte es scheinen, daß das von der PKK herbeiprovozierte Szenario doch noch seinen Lauf nehme: es hagelte Proteste von Massoud Barzani, dem irakischen Kurden-Führer, der irakischen Regierung, der amtierenden portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft und aus dem Büro Kofi Annans, des UN-Generalsekretärs. Dafür hatte die Türkei jetzt Rückendeckung durch die USA...
Die Iran-Politik Barack Obamas hat ihren Zweck erfüllt, wenn sie ihre Zwecklosigkeit demonstriert hat
12. Januar 2010
Wenn Politik die Kunst sein soll, die öffentliche Meinung zu manipulieren, konnte Barack Obama damit rechnen, dass seine „Politik der ausgestreckten Hand” in Teheran als Angebot aufgefasst würde, das man nicht ausschlagen und in das man nicht einschlagen durfte...
Wie die „Internationale Gemeinschaft“ einen Serienmörder überführt
8. Januar 2006
Jetzt muß man hoffen, daß ein anderer Albtraum nicht Wirklichkeit wird: daß nach dem Verbrecherregime Assads ein Bündnis aus Verrätern und Islamisten in Damaskus herrscht...
Zwischen den Fronten der internationalen Gemeinschaft und des Islams
12. August 2009
Das Schiff und seine Mannschaft wurden mit Maschinengewehren und Panzerfäusten beschossen. Doch der Kommandeur der Security des Schiffes, ein ehemaliger Soldat der Royal Navy, konterte den Angriff, indem er die Piratenboote mittels eines...
Eine schwächliche Machtdemonstration unter deutscher Führung
6. Juni 2006
Es geht also um die DRC, um Stabilität, Demokratie und Frieden? Nur wie diese hochgehängten Ziele mit einer so tiefgelegten Mission, wie also der erklärte Zweck mit den tatsächlich eingesetzten Mitteln in Verbindung stehen könnte, darüber staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich...
Eine erfolgreiche militärische Offensive gegen die FARC hat die Spirale der Gewalt in Kolumbien durchbrochen
5. Oktober 2008
So scheint es nicht mehr unmöglich, dass Gabriel García Márquez’ tragische Prophezeiung, wonach Kolumbien dereinst von der jahrhundertealten Gewalt und dem Sturm seiner einsamen Leidenschaften und unverstandenen Sehnsüchte hinweggefegt wird, sich schließlich doch nicht erfüllt...
Bei der Interpretation und Darstellung des Jugoslawienkriegs
26. März 2009
Die Entscheidung der Clinton-Administration, in Bosnien zu intervenieren, löste in der republikanischen Partei, die jetzt die Opposition bildete, eine ungewöhnlich scharfe Diskussion aus. Während Dick Cheney unbeeindruckt von all dem auf seiner bereits als Verteidigungsminister begründeten Position der Nichteinmischung beharrte, traten die Neocons, die bereits die Bosnien-Intervention verteidigt hatten, im Vorfeld der sich bald anbahnenden nächsten, der Kosovo-Krise, nun nicht mehr bloß als Verteidiger der Regierung auf, sondern als Kritiker eines Präsidenten, der zu zögerlich sei, es nicht wage, es nochmal zu tun
Es gibt ein ruhiges Hinterland
27. Juni 2005
Wer den Mitarbeitern des Bundesamts für Verfassungsschutz einen gewissen,
berufsbedingten Alarmismus unterstellen wollte, säße einem Vorurteil auf –
jedenfalls sofern es darum geht, welche Gefährlichkeit die Beamten dem
Islamismus in Deutschland beimesses. Von der von den Islamisten selbst und
ihren multikulturell geschulten Verharmlosern in Staat und Gesellschaft
behaupteten „Islamophobie“ findet sich in den von den Staatsschützern alljährlich
abgelieferten Lagebeurteilungen jedenfalls nicht die geringste Spur...
Warum die linken Nazi-Zentren in Bielefeld nicht geschlossen werden
24. November 2009
Dieselben Rotznasen, die kein Buch lesen und keinen Brief schreiben können, sich aber allemal einbilden, sie hätten mehr zu melden als ein Professor, überall mitreden wollen, aber nie zuhören...
Die Ideologie des Internationalen Strafgerichtshofes und seine Profiteure
14. August 2002
Der Internationale Strafgerichtshof ist gegenwärtig der letzte Schrei der mittlerweile global vernetzten Weltverbesserer, von Amnesty International und PLO über die Vereinten Nationen und die Europäische Union bis zum Auswärtigen Amt in Berlin...
Eine Koalition gegen den weltweiten Terror könnte auch den tschetschenischen Islamismus in die Schranken weisen
15. Dezember 2002
Zwar scheute die deutsche Öffentlichkeit niemals keine Mühe, in ihrer Agitation für die weltweite Intifada auch den tschetschenischen Islamismus als Zuflucht der Verzweifelten darzustellen, so als ginge es um das Verständnis einer rückfälligen Gruppe Anonymer Alkoholiker...
Beim Einlaß ins Europäische Haus stolpert Lettland über Leichen im Keller
25. Februar 2000
Kriegsverbrecher müssen bestraft werden, egal wie sie sich rechtfertigen, egal woher sie kommen. Das klingt gut. Und Vaira Vike-Freiberga, die Präsidentin Lettlands, ist gut. Denn sie bringt es fertig, vom Holocaust in ihrem Land zu reden, und von der Kollaboration ihrer Landsleute zu schweigen...
Ein Wort zu dem Präsidenten der Ukraine
10. Mai 2000
Die Demokratie bringt die Ukraine auf keinen grünen Zweig, entschied der Präsident zornig - ich schaffe sie ab. Jahrelang schon hatte sich Leonid Kuchma mit widerspenstigen Parlamentsabgeordneten herumgeschlagen...
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Die Vorträge
10. November 2009, Duisburg
Wie der Konfrontationskurs der Revolutionswächter eine staatstragende Opposition auf die Straßen Teherans trieb
Die Repression innerhalb Irans, die Säuberungen im Staatsapparat, die Umorganisation der Revolutionswächter, die Aufrüstung der Terrorgruppen außerhalb Irans und die anti-semitische und anti-imperialistische Agitation des Präsidenten sind allesamt unverzichtbare Komponenten, und unverkennbare Anzeichen einer Generalmobilmachung, die das Regime seit nunmehr 4,5 Jahren betreibt, um sich auf einen Krieg gegen Israel und die USA vorzubereiten. Dabei geht es um die Durchsetzung des iranischen Atomraketenprogramms...
26. März 2009, Nürnberg
Bei der Interpretation und Darstellung des Jugoslawienkriegs
Die Entscheidung der Clinton-Administration, in Bosnien zu intervenieren, löste in der republikanischen Partei, die jetzt die Opposition bildete, eine ungewöhnlich scharfe Diskussion aus. Während Dick Cheney unbeeindruckt von all dem auf seiner bereits als Verteidigungsminister begründeten Position der Nichteinmischung beharrte, traten die Neocons, die bereits die Bosnien-Intervention verteidigt hatten, im Vorfeld der sich bald anbahnenden nächsten, der Kosovo-Krise, nun nicht mehr bloß als Verteidiger der Regierung auf, sondern als Kritiker eines Präsidenten, der zu zögerlich sei, es nicht wage, es nochmal zu tun...
21. Juni 2007, Nürnberg
Das iranische Vernichtungsprogramm und seine friedwilligen Helfer
Vor 5 Jahren wurde bei Natanz, 350 km südlich von Teheran, eine Baustelle entdeckt; zehn Meter unter der Erde...
14. Juni 2007, Bielefeld
Und seine friedwilligen Helfer
Vor 5 Jahren wurde bei Natanz, 350 km südlich von Teheran, eine Baustelle entdeckt; zehn Meter unter der Erde...
27. Januar 2007, Berlin
Eine Veranstaltung zur Rettung der Israelsolidarität
Anläßlich einer in die Kritik geratenen Anti-Ahmadinejad-Demonstration am 28. Januar 2007 in Berlin...
9. März 2006, Hamburg
Was passiert jetzt?
Nicht nur der iranische Präsident will Israel „von der Landkarte radieren“...
25. Januar 2006, Marburg
Zur politischen Lage Irans
Derlei antisemitische Äußerungen verkündet die iranische Führung momentan lauthals...
12. Dezember 2005, Berlin
Nach der Wahl Mahmoud Ahmadinejads zum Präsidenten der Islamischen Republik Iran...
12. Juli 2005, Halle/S
Europas Appeasement gegenüber der Bedrohung, die die Vernichtung Israels heraufbeschwört
Seit drei Jahren versuchen Europa und die Vereinten Nationen vergebens, den Iran mit diplomatischen Mitteln davon abzubringen...
23. Juni 2005, Wien
Diese Veranstaltung sollte ursprünglich am 9. März 2005 im Café 7Stern, dem Kulturcafé der KPÖ Wien, stattfinden, wurde damals jedoch von einem anti-imperialistischen Mob gestürmt...
15. Juni 2005, Duisburg
Die Arbeiten an den Anlagen zur Anreicherung von Uran sind inzwischen so weit fortgeschritten, dass der Iran in zwei oder drei Jahren über die ersten Atomwaffen verfügen wird...
20. April 2005, Frankfurt
Aus Anlaß des "Wirtschaftstages Iran" der IHK Frankfurt am 21. April 2005...
24. Januar 2005, Köln
Zur Kritik des 'Kulturellen Dialoges'
Angeführt von Deutschland und Frankreich versucht sich die EU in einem sogenannten "Kulturellen Dialog" mit den Mullahs...
30. November 2004, Freiburg
Deutschlands unvollendeter Krieg auf dem Balkan
Die Wiedervereinigung der Deutschen war für die ebenfalls nach „Selbstbestimmung“ strebenden Völker Jugoslawiens das Signal, jetzt ihrerseits den Kampf um einen eigenen Staat wieder aufzunehmen. Das Auswärtige Amt bestärkte sie darin mit der Parole, daß ihnen nicht verwehrt werden könne, was den Deutschen gegeben wurde. Weil dieser Kampf gegen die Staatenordnung gerichtet war, wie sie sich durch den 2. Weltkrieg ergeben hatte, paßte dazu eine Ideologie, welche in die Zeit davor zurückgeht...
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