Ein Gläschen Yarden-Wein auf den israelischen Golan


Polemik, Häresie und Historisches zum endlosen Krieg gegen Israel

Buchvorstellung und Diskussion mit
Karl Selent

Das Buch ist im Herbst 2003 im Ca Ira Verlag erschienen

 

Bielefeld:

12. Mai 2004
19,30 Uhr, Bürgerwache am Siegfriedplatz

Detmold:

13. Mai 2004
19,30 Uhr, Alte Pauline, Bielefelder Straße 3

Veranstalter: Georg-Weerth-Gesellschaft Detmold


Häresie in Zeiten der Heiligen Al Aksa Intifada ist, was Karl Selent in seinem Buch und an diesem Abend präsentiert. Er kauft bei Juden auf dem israelischen Golan und verteidigt die Siedler von Hebron. Der Autor weiß von PLO-Bomben gegen Antizionisten und verrät die exakte (!) Zahl der Jungfrauen, die den palästinensischen Märtyrer im Paradies erwarten. Vom Massaker in Sabra und Shatila will er nichts hören - berichtet jedoch über das zweite, das vergessene Massaker in den beiden Flüchtlingslagern, bei dem "wahrscheinlich noch mehr palästinensische Zivilisten als beim ersten Sabra-Shatila-Massaker ermordet wurden"(Udo Steinbach). Für die historischen arabischen Friedensbanditen Palästinas findet er adäquate Worte, den Kosovo-Palästinensern dagegen würde er gerne mal Arkan den Tiger zeigen. Er hat über den ersten Toten im virtuellen Cyber-Jihad zu berichten und bietet dem Leser aus gebührendem Abstand einen Blick ins Lager des "Humanitären Interventionismus", wo propalästinensische Fraktionen der radikalen Linken als Protagonisten einer deutsch-europäischen "Friedenstruppe" für Nahost sich betätigen. Daher gibt es über linksradikale Walserisierung und Finkelsteinerei zu berichten, aber dies nicht allein in der deutsch-palästinensischen Linken, sondern auch beim Lieblingskind der deutschen Medien, der israelischen Friedensbewegung. Wider den Geschichtsrevisionismus verteidigt der Autor die Erkenntnis, daß der Nahostkonflikt nur im Zusammenhang mit Antisemitismus und Holocaust zu begreifen ist. Er beschreibt die Verbindungen der frühen arabischen Nationalbewegung Palästinas zum Dritten Reich. Schon den Aufstand von 1936 bis '39 betrieb die Bewegung mit italienischen Waffen und deutschem Geld. Die Verstrickung ihres Führers, des Muftis von Jerusalem, in den Holocaust ist bekannt; Selent aber weiß von weiteren, kaum oder gar nicht bekannten palästinensischen Nazi-Kollaborateuren.


Karl Selents Auseinandersetzung mit der antiisraelischen Linken

Aus dem Buch:

Das Palästinensertuch Was die Antiisraelischen unter den Linken über ihr bevorzugtes Kleidungsstück nicht wissen wollen
Jahrzehnte vor den islamischen Klerikalfaschisten in Taliban-Afghanistan, die bei Strafe von Peitschenhieben den Männern das Tragen von Bärten abverlangten beziehungsweise den Frauen das Tragen der Burka, und ähnlich den Mullahs im Iran, die mit drakonischen Strafen ihre traditionelle Kleiderordnung durchsetzen, erzwangen bereits die Fedayin des arabischen Aufstands in Palästina von 1936-39 das Tragen des Schleiers und des Palästinensertuchs...

Intifada ist überall Vor drei Jahren: Palästinasolidarität als Angriff auf die Alte Synagoge in Essen
Als die Abschlußkundgebung bereits eine viertel Stunde aufgelöst war, als die Demonstranten schon abmarschierten und den Weg nach Hause suchten, liefen etwa 250 Teilnehmer vom Kennedyplatz aus zur wenige hundert Meter entfernten Alten Synagoge und versuchten diese zu stürmen...

Israels "hemmungsloser Vernichtungskrieg" Die Antifaschisierung der Deutschen ist rundum vollendet
Der antifaschisierte Herz-Jesu-Marxist Norbert Blüm wollte gar einen "hemmungslosen Vernichtungskrieg" erkannt haben ("Tagesspiegel"), so als sei die israelische Armee die Wehrmacht und die Westbank die Sowjetunion. Schon zitierte die "Tageszeitung" ihren bekanntesten Vorzeige-Israeli, den linken Schriftsteller Uri Avneri, die Schlacht um Jenin sei ein "palästinensisches Stalingrad" gewesen...


Aus Bahamas Nr 35:

Marxisten-Intifadisten „Tage des Zorns“ in den antiisraelischen Fraktionen der Linken
Emsig und betriebsam, aber komplett ahnungslos, was sie da eigentlich tun, arbeiten die antiisraelischen Linken daran, das neue Deutschland von einer seiner letzten Nachkriegsfesseln zu befreien. Die Deutschen sollen wieder über das Schicksal der Juden entscheiden dürfen...



Die Auseinandersetzungen in Bielefeld und Detmold im Frühjahr 2002

Offener Brief an die Friedensbewegung, radikale Linke, DGB, VHS, Sozialpfarramt...
Am 9. April fand eine propalästinensische Demonstration in der Bielefelder Innenstadt statt, an der sich etwa 200 Menschen beteiligten. Schon im Aufruf zu dieser Demonstration wurde in faschistischem Jargon ("Wache auf Europa") die Vernichtung der europäischen Juden in zynischer Weise umgelogen; laut Aufruf gipfelt die "von europäischer Hand" beschlossene "Verpflanzung möglichst vieler Juden" in einer "palästinensischen Katastrophe"...



Eine persönliche Erklärung aus gebotenem Anlaß

German Perversion Wenn amerikanische Soldaten ihre Gefangenen quälen...
"Na, hast du schon die Bilder gesehen?" Der Fragende hat sie alle gesehen, er kann kaum genug davon kriegen, was man aus dem breiten Grinsen schließen muß, mit dem er seine Frage zu untermalen pflegt...